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Vorgestellt: Wassermanagement im Gewächshaus

Wasser ist für einen guten Anbau von großer Bedeutung. Eine Tomatenpflanze zum Beispiel braucht an einem sonnigen Tag ca. 5 Liter Wasser. Es ist also sehr wichtig, dass der Anbauer bewusst und sparsam mit Wasser umgeht. Dies geschieht in mehrfacher Hinsicht, zum Beispiel durch das Auffangen von Regenwasser in Becken, das Hochpumpen von Wasser aus dem Erdreich und das Rezirkulieren des Brauchwassers im Gewächshaus.

Das gesamte Niederschlagswasser, das bei Regen auf die Gewächshäuser fällt, wird über Rinnen und Rohre zu Regenwasserbecken geleitet, die sich direkt neben den Gewächshäusern befinden. Dieses Wasser eignet sich sehr gut für den Wasserbedarf der Pflanzen. Bei der Bewässerung werden Düngemittel hinzugefügt, damit die Tomatenpflanzen optimal wachsen können.

Eine weitere Möglichkeit der Wasserversorgung ist die Umkehrosmose. Bei diesem Verfahren wird das Grundwasser hochgepumpt und gefiltert. Das überschüssige Wasser, das beim Bewässern der Pflanzen nicht sofort von den Pflanzen aufgenommen wird, wird wieder aufgefangen und rezirkuliert. Dadurch werden Wasser und auch Düngemittel wiederverwendet. Dank dieser Rezirkulation findet keine Einleitung in das Oberflächengewässer mehr statt